Radentscheid – Hamburg BarCamp

Zeit und Raum – Radwege sind Frauensache, damit setze ich mich am Samstag in Hamburg auseinander.  Mehr zu meinem Vorhaben findet Ihr hier. Also… ca. 15-minütiger Vortrag und Problemstellung, dann aber Diskussion! “Man” muss dabei gewesen sein, um es echt zu erleben. Ich freu mich schon auf Eure Fragen, Anregungen und was sonst noch so alles passiert auf einem BarCamp.

So am Samstag war es soweit, und hier sind

Ich bin Bauingenierin aus Braunschweig, bin 44 Jahre alt. Ich hatte mich dann for 21 Jahren ins Ausland begeben, damals als Sudent im Studien- Universitätenaustausch – und bin dann da dann „hängen geblieben“. Ich bin eigentlich Wasser-Bauingenierin was ja erstmal überhaupt nichts mit Politik, Radfahren oder Verkehr zu tun hat, hatte dann aber 2010 mich mit einer Freundin, einer Französin, in Nordengland, Newcastle-upon-Tyne, zusammengeschlossen, eine Radfahrkampagne zu gründen.

Also die Lage des Radverkehrs in Newcastle ist nicht gerade besonders toll. So an die 2 Prozent aller Wege sind Radverkehr. (Na hier in Hamburg habe ich ga wenigstens mal irgendwas zwischen 10 bis 15 Prozent; wo auch die Zahlen mal so herkommen). Und das hat mich dann dazu veranlasst, also eigentlich durch meine französische Freundin Claire, die dann sagte  „Wir müssen hier jetzt mal was machen!“ Ich war bis dahin nie politisch. Dann sah ich den Radverkehr und die Radverkehrspolitik und wie der Radvekehr halt funktioniert in England oder auch gerade nicht, und das hat mich echt radikalisiert und politisiert. Also so funktioniert Radverkehr dann auch.

Im folgenden zeige ich nur so ein paar Folien, vielleicht ist da auch nicht unbedingt was ganz, ganz neues dabei oder vielleicht ist ja auch was neues dabei, das können wir danach ja dann auch diskutieren.

Also Frauensache ist schon wichtig. Für mich fing es damit erst auch in den letzten Jahren so damit an. Ich bin ja dann auch Doktorandin, die sich mit Frauensache, Frauenaktivistinnen im besonderen, auseinandersetzt. Ich mache das im Städtevergleich zwischen Bremen und Newcastle und zwar auf die Radverkehrspolitik bezogen. Ich musste mich dann auf einmal mit Soziologie und gesellschaftlicher Psychologie und so weiter auseinandersetzen. Für eine Bauingenierin ja auch erstmal was anderes – und auch sehr interessant.

Die Frage ist natürlich – ganz im Hintergrund also vom Verkehr erstmal ganz weg – was ist denn eigentlich Arbeit und wie beschreiben wir Arbeit in unserer doch (immer noch) recht männlich bestimmten Welt. Und zwar die Arbeiten, die Frauen machen, sind immer noch, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, die soziale Hausarbeit. Also wir kümmern uns immer noch verstärkt darum, dass das Haus funktionert und dass die Familie oder eine Partnerschaft funktioniert. Und das ist wirklich auch heute noch Frauensache. Es dreht sich so langsam, aber halt doch nur langsam. Und diese Arbeiten sind sind dann, die nicht so richtig wahrgenommen wird: Die innerhalb eines Hauses stattfinden und nicht im öffentlichen Raum. Also Frauen stehen da schon in der Hinsicht so ein bisschen hinten an. Das sagt natürlich jetzt auch was über unsere gesellschafltiche Wertewelt aus. Es ist unbezahlte Arbeit, die Frauen verrichten. Das geschieht einfach, weil unsere Gesellschaft sich so aufgestellt hat. So ist es. Und das zu hinterfragen ist natürlich ein riesiggroßes Thema – aber ich wollte es troztdem hier nochmal schnell aufstellen.

Gleichberechtigung, Fragezeichen. Also die Gleichberechtigung besteht doch mittlerweile schon rein rechtlich. Also Frauen dürfen ja auch schon mal wählen und so und das ist ja auch gut so. Aber es sieht halt in den Zahlenwerken dann doch wiederum nicht so aus, dass die Frauen dann gleichberechtigt sind oder gleichberechtigt behandelt werden. Wie gesagt, was wir als Berufsarbeit, also was das Geld ins Haus bringt und Partnerschaft oder Familie dann unterhält, ist dann doch eher wieder männlich belegt. Außerdem, wenn man sich die Frauenzahlen dann mal anguckt, verdienen Frauen weniger. Man sagt dann immer 80 Prozent für die gleiche Arbeit. Da kann man sich auch teilweise darüber unterhalten, ob das damit zusammenhängt, dass Frauen oft Teilzeitarbeit machen und nicht vollzeitig beschäftigt sind im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen. In den Siebzigern war das so ungefähr als für Frauen wurde denn der Druck wuchs, das die auch mal „aus dem Haushalt so raus sollten“. Und dann wurde Druck gemacht, dass die Frauen zu arbeiten anfangen sollten. Haben sie auch gemacht. Läuft auch recht gut und der Trend läuft auch noch weiter. Aber die Hausarbeit wurde dann trotzdem immer noch von Frauen verrichtet. Dadurch entstand eine große Dopplebelastung für Frauen. Also mittlerweile sieht es dann schon so aus, dass Männer auch Hausarbeiten übernehmen, na klar. Aber wenn man sich das Zahlenwerk mal anschaut, halt doch immer noch sehr wenig übernehmen. Und auch sehr schleichend. Wie gesagt, das ist halt die Gesellschaft in der wie Leben. Geht in die richtige Richtung, aber so richtig umgewälzt hat sich das doch noch nicht.

Ja, und dann ist da immer die Ansage von Frauen, dass wir uns nicht so richtig mitteilen können: Wir werden nicht gehört. Die feministische Forschung hat sich auch viel damit beschäftigt und hat sich die Zahlenwerke ausgewertet: wer denn die Entscheidungen trifft. Und ich meine vorrangig politische Entscheidungen, obwohl es geht auch durchaus um gesellschafltiche Vereine und so weiter geht. Wo Frauen doch noch recht wenig vertreten sind in der Entscheidungsfindung. Und wenn man da nicht dabei ist – da gibt es wieder ganz viele verschiedenen und teilweise komplizierte Gründe – dann wird die Entscheidung natürlich auch in gewisser Art und Weise gefällt.

Hinter der ganzen Sache liegt natürlich wieder, um das jetzt nochmal zu sagen, die Gesellschaft, wie wir uns unsere Gesellschaft organisieren, unsere Sozialisation. Dadurch bestehen dann bestimmte Bedürfnisse, Zwänge und dass die Frauensache, was auch der Feminismus so in den letzten Jahrzehnten sagt: Unsere Erfahrung, die wir als Frau haben, dadurch, dass wir so sozialisiert sind und Zwänge und Bedürfnisse dadurch haben, oft nicht wahrgenommen werden. Diskussionen sind viel zu schnell. Das nächste Thema wird gleich angesprochen. Es ist also ungeheuer wichtig, diese Erfahrungen von Frauen durchaus mal wahrzunehmen. Immer noch, heute, wir sind ja schon in 2017.

Jetzt geht’s endlich mal so in Richtung Verkehr. Wir hätten ja auch ein kleines Quiz hier machen können aber ich habe es hier schonmal hingestellt. Wenn wir uns alle Wege angucken, die zurückgelegt werden, sind davon nur, so finde ich doch, 20 Prozent Arbeitswege, also Berufswege. Die ganzen anderen 80 werden aus einem anderen Zweck erledigt, das sind dann Schul-, Einkaufs-, Besuchs- und Freizeitwege und so weiter und so fort. Für mich sagt dieser Kuchen, dass wir darüber nachdenken müssen, wie denn Verkehr überhaupt funktioniert. Vielleicht kommt ja dadurch dann auch eine Diskussion zustande über Mobilität. Also es geht auch um Nahmobilität. Es geht auch um kleine Wege, es geht auch um ganz kleinteilige Sachen, teilweise. Es geht nicht nur um den Arbeitsweg. Aber der Arbeitsweg ist oft dann doch der, der wieder betrachtet wird von den Verkehrsplanern, von den Ingenieuren und so weiter. Der Arbeitsweg, der halt auch sehr technisch beschrieben ist, und der irgendwie dann auch so technisiert wird. Die ganze Nahmobilität, die Mobilität, die stattfindet wird oft gar nicht mit einberechnet. Nahmobilität zu planen, das hat natürlich auch was mit Lebensqualität, viel größeren Kriterien, zu tun.

Frauenwege. Ich spreche jetzt immer sehr verallgemeinert weiter, das habt ihr ja auch schon gemerkt. Im gröberen statistischen Sinne sieht es doch noch so aus: Frauenwege sind komplizierter. Frauen machen einen Weg erstmal da hin, dann noch was abzugeben, dann geh ich nach Hause und nachmittags mache ich nochmal was ganz anderes. Also Wegeketten habe ich hier angesprochen, es ist halt komplizierter. Es wird auch kleinteiliger. Was sehr wichtig zu sehen ist, dass die Wege die Frauen zurücklegen kürzer sind. Aber wir Frauen legen halt auch mehr Wege zurück. Und insbesondere, es handelt sich hier wirklich um die Frauen im mittleren Alter: Die sind ständig nur unterwegs. Mal hier was, dann da was, hat natürlich auch was mit Famliengründung, Teilzeitarbeit und so weiter zu tun. Die machen dann auch noch den Haushalt zwischendurch, und müssen dann gleich noch mal putzen. Sehr vereinfacht gesagt. Was aber auch passiert ist, dass diese Wege oft nicht alleine zurückgelegt werden. Die werden nach dem Einkaufen natürlich mit dem Eingekauften  zurückgelegt. Aber was vielleicht auch wichtig ist, diese Wege sind Verantwortungswege, die werden mit Kinder zurückgelegt. Oder Frauen, da sie für Alterspflege zuständig sind (es sind ja meistens die Mütter, die auf ihre eigenen Mütter aufpassen im Alter) sind dann mit älteren Leuten unterwegs.

Um einen kleinen Schritt doch nochmal in Richtung Alter zu gehen: Es ist ja schon so: Stellt wenn man sich mal an den Straßenrand und guckt sich die Auslegung eines Straßendurchschnitt an und welche Fläche für was zur Verfügung gestellt ist: was man eigentlich mitbringen muss an Fähigkeiten, diese Straße zu überqueren! Das ist einfach für Kinder und für ältere Menschen nicht mitgedacht. Also das ist wirklich für den fließenden, motorisierten Verkehr ausgelegt. Ich bin ja in Hamburg auch ein bisschen rumgeradelt, es ist nicht so gestaltet, dass der Straßenraum eine Lebenqualität gibt, oder dass es die Nahmobilität unbedingt fördert. Also immens wichtig. Das ist aber so, wie wir gerade unsere Städte immer noch bauen. Da ist noch viel „Spielraum“ nach oben. Aber insbesondere so wie wir sie gerade bauen, ist da wirklich „Spielraum“ für die Teilnehmern im öffentlichen Leben, da irgendwie einen Fehler zu machen, denn dann landet man unterm Auto. Und aus dieser gegebenen Situation heraus machen wir halt Sachen, oder machen sie auch nicht – fahren Rad oder nicht. Natürlich bestimmt das was uns in der Stadt als Raum gegeben ist, wie wir uns dann auch verhalten.

slide06So, nochmal schön für uns Frauen gesagt: Wir machen schon alles besser! Wir bewegen uns schon so ein bisschen grüner und nachhaltiger. Wir fahren weniger Auto und natürlich auch darum, weil das Auto oft ein Berufsauto ist und da der Beruf auch wieder der Mann „ist“, ihm das Auto zugesprochen ist in der Partnerschaft oder in der Familie. Frauen bleiben dann andere Dinge übrig. Frauen gehen zu Fuß – ja, fahren weniger Auto – und benutzen halt öffentliche Verkehrsmittel, die stehen uns ja auch zur Verfügung (wenn Fahrgeld und Zeitplan angemessen sind).

slide07Jetzt wird es extrem spannend. Diese Folie ist von einer britische Studie von der Akademikerin Rachel Aldred. Sie hat in einer Umfrage mal danach gefragt „Wo wollt ihr denn radfahren?“ Unten angegeben auf der X-Achse ist mit was für einer Infrastruktur man sich wohlfühlt. Die Achse geht on links an, grob gesagt, von keiner Infrastruktur fürs Radfahren zu ganz vom Auto weg radeln, also autofrei durch den Park durch oder so. Da wo der große blaue senkrechte Strich ist, da fängt dann so die bauliche Trennung an, so langsam und wird immer stärker nach rechts rüber. Die durchgezogene Linie ist wenn nur du alleine da langfährst.  So sieht man ja erstmal die Linie, so allein fährt man überall, kein Problem, das macht man schon, sagen die meisten. (In der Umfrage handelt es sich hier um „harte“ britische Radfahrer hier, da gibt es keine Infastruktur! Da muss man schon schnell im MiV mitmachen. Man ist da sehr „herzlos“ unterwegs, muss auch Mut mitbringen, also all das was wir eigentlich vollständig aus dem Radverkehr rausnehmen wollen – wir wollen es ja komfortable und einfach haben.) Wenn man dann aber fragt, wie ist denn das wenn ihr ein Kind mitnehmt auf dem Rad oder das Kind nebenher fährt – also wenn ihr Verantwortung für ein Menschenleben habt – dann sehen die Antworten auf einmal ganz anders aus. Dann ist nämlich der Konsens auf der rechten Seite. Wir wollen getrennt fahren vom MiV, wir wollen uns mit diesem MiV gar nicht auseinandersetzen müssen. Das ist ja Stress, das ist ja unkomfortable. Das wollen wir überhaupt nicht.

slide08Eine weitere Folie und nochmal ein paar Daten, sie basiert auf der Auswertung von Jan Garrard, einer australischen Forscherin. X-Achse ist der Radverkehrsanteil: Wieviele fahren denn in der Stadt Rad? Auf der Y-Achse: Was ist denn der Frauenanteil innerhalb des Radverkehrs? Also die horizontale 50% Linie zeigt auf, dass so viele Frauen, wie Männer radfahren. Ich habe die Städte-Punkte mal so auf drei Kategorien aufgeteilt. Und zwar gibt es die Städte, die am Anfang stehen: Der Radverkehrsanteil ist niedrig und der Frauenanteil beim Radfahren ist auch niedrig. Kategorie 1 habe ich das mal genannt. Dann gibt es die Kategorie 2, das sind dann eigentlich so die deutschen Städte. (Über Tokio kann man sich vielleicht nochmal unterhalten. Der Radverkehr/-politik in Asien und Südamerika sieht anders aus.) In unsere westlichen Welt, ihr seht hier Berlin auf dem Graphen – Hamburg sieht nicht ganz anders aus. Die deutschen Städte, wenn wir noch Bremen und Münster so als Radfahrstadt dazunehmen, die sind dann in Kategorie 2. Wo wir aber eigentlich hinwollen ist Kategorie 3, mit Kopenhagen und Amsterdam.

Deswegen ist die Folie so wichtig: ihr seht, dass der Frauenradanteil sich da erhöhen muss. Nun kann man da dann einfach sagen „Wir wollen, dass mehr Frauen radfahren“ aber wir müssen uns natürlich auf fragen wie. Nicht nur den Frauen sagen „Nun fahrt doch mal Rad“ sondern wir müssen das berücksichtigen, was die vorherige Folie gezeigt hat, und da hingegen, wo der Konsenz war: Mit Kindern radeln, auf jeden Fall nicht im motorisierten Verkehr. Also wir müssen hier mal was eigenes für den Radverkehr einrichten. Ersten Schritte gibt es ja auch, Radwege – die könnten halt mal ausgebaut werden. Es ist wirklich ungeheuer wichtig zu fragen, wie man in die Kategorie 3, kommt. Das Potenzial hatte ich ja auch in einer anderen Folie vorher aufgezeigt. Die Frauenwege sind kurz, das ist zum Radfahren geeignet. Sehr kompliziert, ja man kann das auf jeden Fall mit dem Rad machen, also wenn gute Möglichkeiten vorhanden sind oder geschaffen werden. Stressfrei, komfortable, und hoffentlich auch direkt, also nicht so drei mal um die Häuser rum. Das sind alles potenzielle Wege die mit dem Rad zurückgelegt werden könnten.

Als zusammenfassender Ausblick hier einfach nur:

  1. Frauen haben Zwänge und Bedürfnisse. Frauen haben auch Erfahrungen und haben bestimmte Ansprüche. Es wäre schon schön, wenn Frauen dazu beitragen können zu einem Gespräch, zu Entscheidungen. Es muss auch von den Frauen heraus kommen aber natürlich muss das auch als Einladung gesendet werden, dass Frauen willkommen sind. Und deswegen habe ich hier nochmal angeführt, nicht nur Entscheidungen in der Politik und der Verwaltung, sondern auch in den Vereinen und im Aktivistentum. Wir müssen daran denken, dass es da bestimmte Ansprüche gibt.
  2. Möglichkeiten zum Austausch müssen geschaffen werden. Also so zum Beispiel wie heutige Verantstaltung. Ist doch super, dass ich mich hier heute hinstellen darf und euch das mitteilen kann, ich hoffe auch, dass es interessant ist, das zu hören.
  3. Frauennetzwerke sind ein sehr wichtiger Bestandteil, um Frauenteilnahme im Aktivismus zu erhöhen. Also ich stehe heute hier, weil mich Dörte angeschrieben hatte und ich mich dann mit der Berliner Radentscheid Frauengruppe in Verbindung setzte. Und wir dann gesagt haben, ja, mache wir: es ist wichtig, wir müssen das darstellen, wir müssen uns hier hinstellen, wir müssen den Mut aufbringen diese Sachen zu sagen und zum Thema zu machen.
  4. Und wie schon gesagt, es geht nicht nur darum, dass die Frauen den Mut mitbringen, sondern auch darum, das Männer Frauen unterstützen, und zum Beispiel sagen: So, das ist jetzt wieder eine Podiumsdiskussion und die Teilnehmer sind alle nur männlich – nee, ich sage ab und schlage stattdessen eine Kollegin, eine Frau, vor.

Soherum, mit Solidarität, Zusammenarbeit und gegenseitigem Verständnis, geht es auch sehr gut!

Der gesprochene Text wurde ein wenig geändert, um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Dann habe ich noch ein Leseverzeichnis zum Nachlesen. Das steht nochmal alles drin worauf ich mich hier bezogen hatte.

  1. Rachel Aldred (2015) Adults attitude towards child cycling
  2. Beatrix Campbell (2013) End of equality
  3. Amanda Eyers, Antonio Ferreira (2015) Taking the tyke on a bike
  4. Jan Garrard, Susan Handy, Jennifer Dill (2012) Women and cycling in City Cycling (Pucher, Buehler)
  5. Ursula Lehner-Lierz (1997) The role of cycling for women in The greening of urban transport (Tolley)
  6. Inès Sánchez de Madariaga (2012) Structural change in research institutions
  7. Silvia Maffii, Patrizia Malgieri and Caterina Di Bartolo (2014) Gender equality and mobility by Civitas
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